Erster Geburtstag

Apr 14, 2017 | Baby

Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Gestern noch kam Mikael auf die Welt und heute ist er schon ein Jahr alt. Dieses Jahr war das glücklichste Jahr in meinem Leben, gleichzeitig aber auch und da möchte ich nicht lügen, ein Jahr voller Achterbahn der Gefühle. Ich weiß noch, als ich ihn das erste Mal in meinen Armen hatte, da kamen mir tausend Gedanken in den Kopf. Ich möchte die beste Mama für ihn sein, ihn in voller Liebe aufwachsen lassen und gleichzeitig hatte ich Respekt vor dieser unglaublich wichtigen Aufgabe in meinem Leben. Heithem und ich sind an der Aufgabe Eltern zu sein gewachsen. Wir waren jahrelang ein Paar, dass es gewohnt war, jeden Tag unabhängig zu gestalten. Wir sind beide sehr freiheitsliebende Individualisten und wussten worauf wir uns bei der Entscheidung ein Kind zu bekommen, einlassen. Ein Kind zu bekommen, das bedeutet das Leben zu verändern, die Prioritäten zu ändern und sich darauf einlassen, dass man nichts mehr planen kann.

Ich habe gelernt loszulassen und intuitiver zu werden. Ich habe versucht auf mein Bauchgefühl zu hören und keine Erziehungsratgeber gelesen. Wenn ich was nicht wusste, wollte ich mich auf die Situation einlassen, habe meine Eltern oder Freunde gefragt. Ich wollte nicht versteifen, indem ihr Ratgeber lese, die mir sagen wollen, wie ich mein Kind zu erziehen habe, wann ich es abstillen sollte, oder wann ich ihm Beikost geben sollte. Ich versuche jeden Tag auf Mikaels Bedürfnisse  einzugehen und ihn zu verstehen. Ich freue mich ihm dabei zu zuschauen, wie er im Laufe der Zeit seine Persönlichkeit entwickelt.

Ich hätte aber dieses erste Jahr niemals so gut, ohne meine Familie meistern können. Ich bin so unendlich dankbar, dass Heithem der beste Papa ist, den sich ein Kind wünschen kann. Er war jemand, der nachts mit mir aufgestanden ist, während ich gestillt habe, nur um mir moralischen Beistand zu leisten. Er war derjenige, der egal wieviel er gearbeitet hatte, immer an meiner Seite stand, von der ersten Sekunde an alle Aufgaben mit mir geteilt hatte. Er sagte immer, wir sind ein Team Dounia. Wir sind beide Eltern geworden und werden das gemeinsam schaffen. Ich hätte mir keinen besseren Partner, Vater, Geschäftspartner und Berater vorstellen können in meinem Leben.

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